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IG
Kleinbahn Waldheim Kriebstein
Dem Verein kann
doch geholfen werden (?)
Der Kleinbahnverein Waldheim -
Kriebstein braucht Hilfe im Aufbau seiner Anlagen. Das riecht ja richtig
nach Maschinenbau, da kann man Hand anlegen und man lernt in dieser
Metallbranche auch mal eine andere, praktische Seite kennen. Spaß bringt die
Sache auch mit sich. Mit insgesamt 4 Dieselloks und den Waggons, ist dieser kleine Verein ganz gut bestückt.
Im Planverkehr war eine Diesellok schon eingebunden. Nun dann allzeit "Gute
Fahrt".?
Stellt sich nur eben die Frage ob
dem Verein noch zu helfen ist. Wie bekannt wurde, stockt nicht nur der
Weiterbau der Anlagen, sondern es gibt massive Einschränkungen. So wurde der
Personenverkehr 2010 seitens des Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht in
Dresden, verboten. Die fehlenden Unterlagen zur Wiederaufnahme des
Plandienstes wurden laut dem 1. Vorsitzenden zwar nachgereicht, aber
geändert hat sich nichts. Eine Expansion der Gleise Richtung Kriebethal
wurde im dortigen Gemeinderat gestoppt. Die Ursache, die zu all diesen
Schwierigkeiten führte sind offiziell zu hohe Kosten, keine Unterstützung seitens der Stadt Waldheim und
anderer widriger Umstände. Der 1. Vorsitzende der IG Kleinbahn
Waldheim-Kriebstein e.V., Hans Rolf Küpper, schiebt laut Zeitungsberichten,
die Schuld den "Anderen" in die Schuhe. Ist es tatsächlich an dem?
Ab 2011 sollten laut örtlicher Presse, Vereinsfeiern mit Fahrten
angeboten werden und das wird dann als "Privatsache" angepriesen. Die
mitfahrenden Bürger sollten dann auf eigene Gefahr transportiert werden als
Tagesmitglieder des Vereins.
Angesichts dessen, daß die Gleiskörper von der Öffentlichkeit ohne weiteres
erreichbar sind, ist dieses Ansinnen rechtlich und versicherungsmäßig kaum haltbar.
Hinzu kam ein störrischer Streit um die im Besitz der
Interessengemeinschaft befindliche Brücke über die Zschopau und deren
Öffnung. Richtig, die zur technischen Prüfung reife Brücke braucht ihren
"TÜV", den aber der Verein nicht bezahlen kann. Warum kauft man denn dieses
Unikum erst von der DB AG ab, wenn man es nicht unterhalten kann. Nun soll
die Gemeinde, auf deren Territorium sie steht, bezahlen in
schwindelerregenden Höhen. Die Kommune muß handeln, da nicht nur die
Einwohner der Umgebung den angebrachten Fußgängersteg nutzen will, sondern
dieser auch noch gebraucht wird für den offiziellen Radwanderweg. Ein sattes
dreiviertel Jahr beharrt Herr Hans-Rolf Küpper auf eine Zusicherung von
enormen Geldern seitens der Gemeinde ohne vorherige technische Überprüfung.
Diese wehrt sich dagegen und Herr Küpper bleibt unerreichbar. Erst mit der
Gegenwehr einiger Mitglieder im "streng" geführten Verein, die sich
erdreisten bei Gericht den § 37 BGB zu bemühen und eine außerordentliche
Mitgliederversammlung fordern, sieht sich der 1. Vorsitzende mit der
Gemeinde gesprächsbereit. Zufall? (Einzelheiten in der Presseschau unten)
Bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich der Verein entwickelt. Zu hoffen
bleibt der Erhalt der kleinen Bahn im Sinne der ehrlichen Eisenbahnfreunde
in Waldheim und Umgebung.
Zu den Umständen um Hans-Rolf
Küpper geben unter anderem diese Veröffentlichungen Auskunft:
Mit einem Auszug aus der
außerordentlichen Mitgliederversammlung der IG Preßnitztalbahn
e.V. vom 30.04.1996 |
Die Zeitschrift
"Die Museums-Eisenbahn" Heft 1/2011

berichtet in einem ihrer
Artikel Projekt "Kleinbahn Waldheim-Kriebstein" von Wolfram
Bäumer
Zitat bezüglich Hans Rolf Küpper:
". . . zumal er schon einige Rückschläge wie Vereinsausschlüsse
- 1983 und 1995 Feld- und Werkbahnmuseum Oekoven e.V.
- 1996 IG
Preßnitztalbahn e. V. Scheitern von Projekten ~ 1990 in Adenau/
Eifel, ~ 2003 in Ottendorf und - 2009 ein
Verbraucherinsolvenzverfahren erlebt hat.
Außerdem hat Küpper vor 20
Jahren schon einmal ein schwieriges Verhältnis zur bewährten
Vereinsdemokratie offenbart mit dem Ansinnen, dem Feld- und
Werkbahnmuseum Oekoven e. V. Feldbahnmaterial zu „schenken“, wenn
er im Gegenzug lebenslanger alleiniger Vereinsvorstand werde."
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Ich bleibe an diesen interessanten Thema dran.
Meinungen können gesendet werden an:
Mail

die Lokalpresse (Klick auf
einen der beiden Logos unten)
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Bisher bekannt gewordene, gescheiterte Projekte des Hans-Rolf Küpper außer
den oben genannten:
1. Windkraftanlage in Ottendorf 2.
Pension "Am Brünnchen" in Ottendorf 3. Kleinbahn
Ottendorf 4. Bahnwerkstatt Hartha 5. Bau von
Windkraftanlagen in der zu gründenden MALOWA GmbH
6. Transport per Schiene von Gütern auf Strecke Waldh.- Kriebethal 7. Transport per Schiene
von Gütern auf Strecke Waldh.- Rochlitz
8.
Modellbahn Waldheim (HO) |
Bis Ende November 2011 wurde wegen den unhaltbaren
Zuständen zwischen dem Unterrauschenthal und Kriebethal, eine
| Unterschriftensammlung |
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durchgeführt. Urheber war die Familie Ruff, ihres Zeichens Inhaber der Unterrauschenthaler
Gaststätte "Zur Einkehr". Auf satte
1376
Unterschriften hat es diese Initiative gebracht und
wird den zuständigen Gremien übergeben als Petition. Das ist ein nicht zu
unterschätzender Erfolg und unterstreicht
des Volkes Wille.
Postwendend bekam auch
diese Familie Ruff eine Erklärung seitens des Kleinbahnvereins im
Unterrauschenthal per Einschreiben. Dieses bezieht sich unter anderem auf
den an der Gaststätte angebrachten Aushang,
hier zu sehen unter
dem Datum 11.06.11. Diese Reaktion erinnert an einen
abstoßenden Kleinkrieg. Als Unterschrift trägt dieses Papier natürlich die
des Herrn Hans-Rolf Küpper, welcher wie in der Vergangenheit auch, alle
rechtlichen Möglichkeiten ausschöpft. Aber nicht nur Familie Ruff erhielt
ein solches Schreiben. Diese Herangehensweise heizt die Situation nur weiter
an. Wenn man bedenkt, daß sogar das Landratsamt als Vermittler der Fronten
herhalten mußte, nun aber diese Tätigkeit aufgegeben hat, da mit Hans-Rolf
Küpper nicht über Kompromisse zu reden ist. Sein Forderungskatalog an die
Gemeinde Kriebstein wird richtigerweise als utopisch angesehen.
mit freundlicher
Genehmigung der Fam. Ruff |
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Ist Herrn Küpper denn nicht bekannt, daß es ein "Platzverbot" rechtlich
nicht gibt? Eine Durchsetzung eines Hausverbots wird doch sicherlich eine
Umfriedung der zu schützenden Sache voraussetzen, oder? Gleise mit einem
Zaun versehen? Womit wir wieder bei der Berliner Mauer sind, wie in der
Presseschau schon erwähnt. Unabhängig davon hat sich einer der beiden
Adressaten noch nie auf dem Gelände des Vereins aufgehalten und der andere
war das letzte Mal schätzungsweise 2005 dort.
Die Historie dieser
wohl einmaligen Streitigkeit zwischen der Gemeinde Kriebstein
in Verbindung mit der Stadt Waldheim auf der einen Seite und dem
1. Vorsitzenden des IG Kleinbahn Waldheim-Kriebstein, Hans-Rolf
Küpper, der nach seinem altbewährten Prinzip handelt "der
Verein bin ich - ich bin der Verein", nimmt immer groteskere
Formen an. Rechts im Bild der Zustand der Strecke
Waldheim-Kriebstein im Juli 2011. Eingekesselt ist diese rund 2,5 km
lange Kleinbahn. Der Anfangspunkt und der Endpunkt sind
fotographisch festgehalten worden. In der Mitte der Bahnlinie steht
die unter Denkmalschutz stehende Lindenhofbrücke, welche weiter auf
ihre Rekonstruktion wartet trotz geflossener Fördergelder.
Bahnbetrieb ist schon länger keiner mehr, auch die von Herrn Küpper
erwähnten "Privatfahrten" mit der Öffentlichkeit bleiben aus.
klick auf Bild ==>
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Zu den besonderen Bedingungen einer Sonderfahrt gehört eben
die Eintragung der Passagiere als 1 Tagesmitglied im Verein.
Das Befördern von Mitgliedern hat der Landesbevollmächtigte für
Bahnaufsicht Sachsen nicht untersagt, nur die Zulassung für den
öffentlichen Transport von Personen wurde entzogen. (siehe "Döbelner
Anzeiger" vom 30.07.10) Ein sicher abenteuerliches
Unterfangen. Man möchte natürlich niemanden den Fahrspaß mit
einem Museumszug vermasseln, zumal die Einnahmen dringend
gebraucht werden aber Bedenken sind angebracht.
Allerdings
Wenn Hans-Rolf Küpper dieses ungewöhnliche Ansinnen durchführen
will, dann sollte er bei öffentlichen Aushängen darauf achten,
daß gerade im Dezember 2011, der 05.12. auf einen Montag und
folglich der 06.12. auf einen Dienstag fällt.
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| Klickt nur auf das Bild für mehr Fotos |
Die Lindenhofbrücke ist teil der Kleinbahnstrecke
Waldheim-Kriebstein und eine der beiden Brücken innerhalb der rund
2,75 km Gleiskörper. Die Sockel werden momentan rekonstruiert unter
der Leitung von Herrn Küpper. Das Referat Denkmalschutz des
Landratsamts Mittelsachsen hat dazu Fördergelder ausgeschüttet. |
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